Australien an der Schwelle zum Bürgerkrieg

Die Berichte aus Australien hören sich seit mehreren Monaten an, als stammten sie von einem anderen Planeten bzw. aus einer fremden Realität: Unter dem Schlagwort „Zero Covid“ hat die Regierung den Kontinent in ein Gefängnis für seine Bewohner und ein Labor für Tyrannei und Unterdrückung verwandelt. Neben den „Impfungen“ versucht die australische Regierung auch digitale COVID-Zertifikate („G2G Pässe„) durchzusetzen.

Augenzeugen z.B. im Corona-Ausschuss Sitzung 68 schildern die Zustände in Australien: Ohne Erlaubnis der Regierung dürfen Menschen einen 5-km Radius um ihr eigenes Haus nicht mehr verlassen und selbst darin nur wenige Stunden und nur für bestimmte Gründe (z.B. Arbeit und Sport) vor die eigene Türe. Bürger werden offen zu Denunzierung ihrer Nachbarn aufgefordert: Sie sollen beispielsweise Nachbarn melden, die trotz Quarantäne das eigene Haus verlassen. Damit dies funktioniert, müssen an den Häusern große Schilder angebracht werden, die auf die Quarantäne ihrer Bewohner hinweisen. Eine Gesundheitsbeamtin empfahl den Bürgern kürzlich nicht mehr mit Nachbarn zu sprechen, falls sie diese beispielsweise im Supermarkt treffen. Es wurden weltweit einzigartige Gesetze verabschiedet. So hat sich die Regierung ermächtigen lassen ihre Bürger im digitalen Raum zu impersonalisieren („identify and disrupt bill“) – d.h. zum Beispiel unter der Nutzung des Accounts eines Bürgers in seinem Namen Nachrichten per EMail, Messenger oder in sozialen Medien zu versenden. Für den Empfänger der Nachricht ist dabei nicht erkennbar, dass sie eigentlich gar nicht vom entsprechenden Absender stammt. Sogar private Zusammenkünfte von Familien werden durch die Behörden reglementiert.

In ganz Australien (knapp 26 Mio. Einwohner) hat es seit Beginn der Erfassung gut 1100 Tote mit oder durch Corona gegeben – im Bundesstaat Victoria (ca. 6,6 Mio. Einwohner) gab es seit Oktober 2020 einen einzigen Toten mit oder durch Corona. Zum Vergleich: In einem normalen Jahr sterben statistisch in Australien knapp 169.000 Menschen (6,6 von 1000 Bruttosterberate). Trotz der Größe des Landes lebt ein Großteil der Australier in Städten. Wegen einzelnen positiven Corona-Tests wurden in der Vergangenheit Städte und ganze Territories (Bundesstaaten) abgeriegelt. Ein Verlassen des Landes per Flugzeug ist praktisch unmöglich geworden.

Schüsse auf Demonstranten in Melbourne [mp4]
Schüsse auf protestierende Bauarbeiter [mp4]

Inzwischen vergrößert sich der Widerstand, nachdem die Regierung eine Impfpflicht für Bauarbeiter durchzusetzen versucht. In Filmaufnahmen ist zu sehen wie Einsatzkräfte in Melbourne u.a. in der Nähe des „Shrine of Remembrance“ das Feuer auf die Demonstranten eröffnen. Die Proteste in Melbourne gingen am 22. September 2021 bereits in den dritten Tag. Vermutlich kam bei dem Einsatz keine scharfe Munition zum Einsatz sondern sog. Gummigeschosse, die aber, anders als es der Name vielleicht suggeriert, ebenfalls tödlich wirken können (z.B. Treffer am Kopf) und mitunter bei Körpertreffern lebensgefährliche Verletzungen verursachen.

Schüsse in Parkanlage [mp4]
Nach Berichten wurde die filmische Dokumentation des Geschehens in Melbourne durch die Behörden erschwert, indem Medien-Hubschraubern der Überflug für Filmaufnahmen untersagt wurde („no-fly-order“). In den Straßen spielten sich teils bürgerkriegsartige Szenen ab.

Zusammenstöße zwischen Staatsmacht und Bürgern [mp4]
Die Ironie dabei: Wie der australische Sender „7 news“ berichtet, wurde nun auch den Polizeikräften von den Behörden ein zweiwöchiges Ultimatum gesetzt: Entweder lassen sich diese selbst spritzen oder aber sie werden unbezahlt freigestellt. Die „Impfung“ der Einsatzkräfte soll die Bürger schützen (vor einer Erkrankung mit ähnlicher Mortalität wie die jährliche Influenza), wobei die Einsatzkräfte gleichzeitig die Order erhalten auf eben jene Bürger das Feuer zu eröffnen. Wie Gesprächsmitschnitte auf Video zeigen, ist einigen Polizisten durchaus bewußt, dass sie inzwischen verfassungsfeindliche Befehle gegen die eigene Bevölkerung ausführen. Andere zeigen sich aber völlig unbeeindruckt von ihrem Handeln (Quelle):

Tritte und Schläge mit Gewehrkolben [mp4]
Nach jüngsten Berichten will die Regierung nun versuchen UN-Truppen anzufordern, die helfen sollen die Proteste der eigenen Bürger niederzuschlagen.

Einige australische Abgeordnete wie z.B. Craig Kelly, dem auf Wikipedia „Desinformation“ und Verbreitung von „Verschwörungstheorien um Corona“ zugeschrieben wird, kritisierten die Polizeigewalt gegen die unbewaffneten Bürger in Melbourne scharf und forderten eine Untersuchung der Ereignisse:

Statement Abgeordneter Craig Kelly [mp4]