Die Schweiz auf der Straße

Am Samstag den 9. Oktober beteiligten sich nach Berichten in Spitze bis zu 25.000 Menschen bei Protesten in Basel gegen die Corona-Gesetze in der Schweiz.

In der Schweiz bilden sich verstärkt durch Zertifikatspflicht inzwischen große Demonstrationen in zahlreichen Städten – unter anderem auch in der Hauptstadt Bern. Die Demonstranten versammelten sich dort am 7. Oktober unter anderem im Bahnhof mit der Bundesverfassung und Schweizer Flaggen in der Hand und zogen durch die Straßen der Stadt.

Bern am 7. Oktober 2021 (Quelle)

Hier gingen Einsatzkräfte besonders rücksichtslos gegen die Bürger vor. Mehrfach eröffneten diese das Feuer mit Gummigeschossen. Es gab mehrere Verletzte. Hier der Bericht eines Augenzeugen von der Versammlung in Bern:

Video [mp4] vom 7. Oktober 2021 aus Bern
Berichten zufolge soll das Feuer vor allem auf Passanten mit Schweizer Flaggen eröffnet worden sein. Bei Festnahmen kam es zu physischer Gewalt, welche auch in der Schweizer Presse aufgegriffen wurde.

Quelle

Prominente Kritiker wie Sibylle Berg gründeten inzwischen ein Komitee: Es soll dazu beitragen das „Covid-19-Gesetz“ per Volksentscheid zu kippen. In einer lesenswerten Stellungnahme äußert sich die Autorin. Das Zertifikat teile die Bevölkerung in gute und schlechte Bürger. Sie stellt klar, dass Grundrechte in einem Notstand ausgesetzt worden sind, aber längerfristig nicht verhandelbar seien. Sie richtet den Blick auch auf den Aspekt der Überwachung und Kontrolle der Gesellschaft mit Hilfe der Zertifikate:

Mit dieser Art Gesundheitsnachweis kann die Infrastruktur für eine totale Überwachung gelegt werden, an die sich grosse Teile der Gesellschaft durch die jetzige Pandemie gewöhnen. Es ist für mich der erste Schritt in eine mögliche Dystopie.

Beobachter geben zu bedenken, dass Überwachung und Kontrolle der Gesellschaft über das Zertifikate-System das eigentliche Ziel hinter der Corona-Agenda sei.

Fotos: pressbynick