Wie geht es weiter in der Agenda?

Nachdem auf zahlreichen Veranstaltungen schon lange vor digitalen „Impfpässen“ bzw. „COVID-Zertifikaten“ gewarnt wurde, startet nun die EU eine derartige Infrastruktur. Geplant und beschlossen war dies schon länger. Der Start erfolgte nun zum 1. Juli 2021. „Verkauft“ wird es der Öffentlichkeit als „sicheres Reisen innerhalb der EU“ – auch das Marketing ist ähnlich wie erwartet. Natürlich ist das Reisen in der EU nicht sicherer geworden: Es war vorher schon sicher, ist jetzt neu allerdings an Bedingungen geknüpft. Bedingungen die es vorher nicht gab: Das freie Reisen war ein Eckpfeiler bei der Gründung der Europäischen Union.

Quelle: ec.europa.eu

Normalerweise sollte es unmöglich sein, die Zukunft vorherzusagen, es sei denn, Akteure verfolgen eine Agenda oder mindestens gemeinsame Interessen. Da sich die Welt um uns herum seit über einem Jahr auf „magische Weise“ und Stück um Stück an einer solchen Agenda entlang zu hangeln scheint, wäre es doch spannend einmal in die Zukunft zu schauen und zu fragen: Was wird noch alles passieren?

Am 9. Juli 2021 wird das Weltwirtschaftsforum (WEF) eine Tagung unter dem Motto „Cyber Polygon“ veranstalten. Im Kern steht die „Simulation“ einer „Cyber Pandemie“, also von Cyber Angriffen zum Beispiel auf kritische Infrastruktur wie Lieferketten:

The 2021 technical exercise builds and tests the skills needed to protect our industries, centring on a targeted supply-chain attack.

Quelle: https://www.weforum.org/projects/cyber-polygon

Derartige Projekte des WEF gibt es nicht zum ersten mal: Mit dem Event 201 wurde am 18. Oktober 2019 die weltweite Pandemie eines neuartigen Corona-Virus „simuliert“, das ursprünglich von Fledermäusen stammend auf den Menschen übergesprungen sei. Die Tagung fand statt, Monate bevor eine Pandemie dann tatsächlich verkündet und sogar eine gleichartige Erzählung in den Medien präsentiert wurde.

Was wird also nach „Cyber Polygon“ passieren? Diente die „Pandemie“ als Vorwand, um im Hintergrund Parlamente und Grundrechte auszuschalten, so kann eine „Cyber Pandemie“ als Rechtfertigung für technische Eingriffe in die Infrastruktur des Internet (zwecks Zensur und Überwachung) und für die Einführung von Gesetzen zur Kontrolle von freien Medien und digitaler Kommunikation dienen. Auch dies wäre ein erneuter Bruch der Verfassung, insbesondere von Artikel 5 des Grundgesetzes:

Freie Medien, die nicht die Regierungsperspektive bei „Corona“ teilen, wie beispielsweise reitschuster.de und kenfm.de sehen sich derzeit schon verschiedensten Angriffen und Repressionen ausgesetzt. Eine Zensur erfolgte bislang indirekt: So löschten große private Plattformen (z.B. Youtube) nicht genehme Videos und Livestreams. Wie bei „Corona“ wird der gute Bürger nach offizieller Lesart dabei natürlich nur geschützt – und zwar vor „medizinischer Fehlinformation“. Das konnte dann im Zweifel alles sein, was den Aussagen von Regierenden oder „offiziellen Stellen“ widersprach. Diese Art der Zensur entwickelte eine beachtliche Eigendynamik.

Quelle: reitschuster.de

Kurioses Beispiel ist LinkedIn, das dem Impfstoff-Forscher und mRNA-Koryphäe Dr. Robert Malone Anfang Juli 2021 den Account löschte: Er habe „irreführende oder ungenaue Informationen“ über Impfstoffe und COVID-19 gepostet. Eine Aussage die bezweifelt werden darf: Dr. Robert Malone gilt als der Erfinder von mRNA-Impfstoffen.

Die Zensur blieb bisher auf die jeweiligen Plattformen beschränkt. Unabhängige Medien stehen noch außerhalb der Kontrolle, also einer direkten Zensur. Da derartige Medien das Potential haben eine Vielzahl von Menschen zu erreichen, stellen sie eine Gefahr für unlautere Absichten von Politik und Wirtschaft dar. Ihre Zensur ist daher ein logischer nächster Schritt.

Nach der physischen Atomisierung der Gesellschaft (Abstand, Masken, eingeschränkte Kontakte, Ausgangssperren, beschränkte Reisefreiheit) würde die informationelle Atomisierung der Gesellschaft erfolgen. Die Vermutung liegt Nahe, dass „Cyber Polygon“ hierfür den Startschuss geben wird. Die digitale Vernetzung der Zivilgesellschaft z.B. über Messenger-Dienste und eine Opposition durch freie Medien im Internet wären wesentliche Angriffsziele der Akteure.

Es wäre damit zu rechnen, dass auch die Medien erneutes Sperrfeuer beitragen werden: Ein schlechtes Bild von Russland wurde in den letzten Monaten bereits vorbereitet, insofern dürfte es nicht verwundern, wenn vor allem russische Hacker auf den Plan treten und wichtige Infrastruktur angreifen werden. Unbequeme Messenger-Dienste würden durch Framing zunächst in die bewährte rechte Ecke gestellt und ein folgendes rechtliches oder technisches Vorgehen gegen die Dienste entsprechend goutiert. In der Vergangenheit trieben in der medialen Wolke vor allem „Nazis“ auf unbequemen Plattformen ihr Unwesen – viele Millionen von ihnen. Auch dieses mal könnten wieder Millionen von Nazis die jeweiligen Plattformen bevölkern.

Messenger-Dienste in der „Neuen Normalität“: Die „Guten“ zensieren nach Regierungsvorgabe und auf den „Bösen“ sind leider nur Rechtsextreme. Quelle: washingtonpost.com

Um die totale Kontrolle über die Menschen einer „Neuen Normalität“ zu erlangen, wären Geldverkehr und Lieferketten die nächsten strategische Ziele. Es wäre insbesondere mit der Abschaffung von Bargeld zu rechnen. Bargeld hat eine interessante Eigenschaft: Es ermöglicht Handel zwischen Individuen ohne eine Möglichkeit für staatliche Intervention und Überwachung und sogar ohne einen Dritten als Dienstleister zu benötigen (z.B. eine Bank). Bargeld schafft also viele Freiheiten. Rein digitaler Zahlungsverkehr hingegen bringt nicht nur den Dienstleistern Gewinne, sondern eröffnet die Möglichkeit zur Kontrolle und Überwachung durch die Regierenden. Es dürfte kein Zufall sein, dass man die Verwendung von Bargeld unter dem Vorwand „Corona“ jetzt bereits versucht zurückzudrängen.

Alles für die Gesundheit?

Auch hier soll der gute Bürger natürlich nur geschützt werden – und zwar vor Schmierinfektionen. Unabhängig von der Studienlage (die in diesem Fall eindeutig ist) – hier ein einfaches Gedankenspiel was wohl besser wäre: Beim Bezahlen ein paar Scheine und Münzen übergeben und eventuell zurückerhalten, die jeweils von einem Kunden des Geschäftes zuvor berührt worden wären, oder aber die PIN für eine EC-Karte auf dem gleichen Gerät und mit dem gleichen Tastenfeld eingeben wie alle Kunden des Geschäftes vor einem? Man sieht, dass die Maßnahme in der Erzählung einer großen „Pandemie“ wenig Sinn ergibt. Sie versprüht aber erzieherischen Charakter.

Unabhängiger Geldverkehr hat eine wichtige Bedeutung für freie Gesellschaften: Individuen können unabhängig von Regierenden und Unternehmen miteinander Handel treiben und Dienstleistungen abrechnen. Solange der Geldverkehr unabhängig bleibt, könnten sich Individuen entscheiden einer „Neuen Normalität“ den Rücken zu kehren und parallele wirtschaftliche Strukturen aufzubauen. Für ein System, dass eine totalitäre Kontrolle anstrebt, ist unabhängiger Geldverkehr daher eine Gefahr und ein strategisch wichtiges Angriffsziel.

Die obigen Abläufe werden letztlich auch der Globalisierung im wirtschaftlichen und politischen Sinne neuen Vortrieb leisten. Die wirtschaftliche Macht weniger großer Akteure läßt sich einfacher koordinieren und kontrollieren. Im Zuge von „Corona“ sieht man bereits wie sehr kleine und auch mittlere Unternehmen entweder aufgeben, in staatliche Abhängigkeit geraten oder aber von den großen Unternehmen (günstig) aufgekauft werden können. Globalisierung wird allerdings nicht auf die Wirtschaft beschränkt sein: Auch politische Strukturen werden zunehmend umgebaut und globalisierter werden. Lokale Strukturen degenerieren dabei sukzessive zu einer rein exekutiven Funktion: Ehemals noch mit eigenen Entscheidungskompetenzen ausgestattet, werden sie zukünftig primär Anweisungen umsetzen. Vermutlich werden die vorgeblich „globalen Probleme“ als Marketing für diesen Umbau dienen: Pandemien, Klimawandel, Terror – all das benötige globale Antworten.

Eine hypothetische Dystopie oder der Fahrplan in eine „Neue Normalität“? Allein die Zukunft kann darüber entscheiden. Doch jeder freiheitsliebende Demokrat sollte wissen was mittlerweile auf dem Spiel steht.