Samstags-Demo (Freiburg)

Der Protestzug am 5. Februar 2022 durch Freiburg zählte diesmal circa 5.000 Menschen. Dies ist im Vergleich zum Wochenende davor eine leichte Steigerung. Sicher lockte auch das gute Wetter mehr Teilnehmer auf den Fahnenbergplatz. Regelmäßig teilnehmende Gruppen wie zum Beispiel Ärzte und Pfleger bekamen die Gelegenheit für eine kurze Vorstellung auf der Bühne.

Auch das Schicksal des verloren geglaubten Kopfes des „Osterhasen im schwarzen Gorilla-Kostüm“ konnte am Rande der Veranstaltung geklärt werden: Er wurde von der Polizei beschlagnahmt. Als Ersatz mußte diesmal Schminke dienen. Sollte der Kopf des Osterhasen nicht bald zurückgegeben werden, wollen einige Teilnehmer eine Petition für seine Freilassung starten und damit die Pressestelle der Polizei kontaktieren.

Die neue Route führte diesmal auf dem Rückweg wieder am Bahnhof und der Bibliothek der Universität vorbei. Dies eröffnete auch die Möglichkeit früher wieder auf den Fahnenbergplatz zurück zu gelangen.

Weitere Impressionen von der Samstags-Demo:

Die Gegenseite forderte diesmal zwar auch „Schuln“ (sic) zu öffnen, blieb insgesamt aber bei dem gewohnten Diffamierungskonzept rund um das Thema „Nazis“. Dies nimmt inzwischen sogar strafbare Formen an: Bei einer zurückliegenden Veranstaltung wurde ein winkender Teilnehmer per Serienfoto abgelichtet. Ein passendes Foto der Serie wurde in sozialen Netzwerken verbreitet mit der Behauptung es würde den Hitlergruß zeigen. Der schockierte Teilnehmer, der selbst ausländische Wurzeln hat, wandte sich inzwischen an die Polizei.

Regierungstreue Antifa, die teils vermummt auftrat, sammelte sich zunächst im Bereich des Siegesdenkmals. Einige dieser Personen tauchten an verschiedenen Punkten der Strecke immer wieder auf.

Ungefähr 40 Personen versammelten sich im Bereich des Platzes der alten Synagoge. Hier hatte die Szene rund um die Freiburger Gruppierung „FreiVAC“ die Straße mit Parolen besprüht. Ob es sich dabei um wasserlösliche Farbe handelt ist nicht bekannt. Mit Parolen wie „Impf juice ist nice“ und SPD-Fahnen sollten die Teilnehmer des Protestzuges auf „die gute Seite“ gelockt werden.

Foto: Private Aufnahmen

Echte Argumente hat „die gute Seite“ aber immer seltener anzubieten. Aufnahmen nur wenige Tage später aus Kirchzarten: Die Inhaberin des Geschäftes hatte es gewagt, Werbung für die Webseite infojetzt.de, die eine kritische Haltung zur Corona-Thematik vertritt, in ihrem Eingangsbereich aufzustellen.

Fotos: zukunft-fr.de