Autokorso vom 15.06.2021 (Freiburg)

Der 15.06. war ein besonderer Autokorso. Im Vorfeld hatten die Versammlungsbehörden ihre Auflagen auf ein neues absurdes Maß erhöht. Dieser Schritt trägt eine eindeutige Botschaft: „Proteste unterbinden“. Nach Rücksprache mit anderen Veranstaltern von Autokorsos ist dieses Vorgehen kein Einzelfall: Offenbar in einer konzertierten Aktion wird zur Zeit versucht die Autokorsos „weich“ zu unterbinden d.h. über immer absurdere Auflagen zu zersetzen und zu zerstreuen. Der Einfallsreichtum der Versammlungsbehörde kennt dabei fast keine Grenzen:

Auflagen vom 15. Juni 2021 [pdf]

Sogar für die Installation von Apps auf Smartphones von Teilnehmern und für ein Verbot der Nationalflagge fühlt sich die Versammlungsbehörde neuerdings zuständig. Wesentliches Problem bleibt aber die Aufhebung der alten Konvoi-Regelung: Mit den neuen Auflagen wird der Konvoi im Verkehr zersplittert, da keine Verkehrsregelung und kurzfristige Sperrung der Strecke mehr erfolgen soll. Dies gefährdet unsere Teilnehmer.

Jeder Regierung, die das Grundgesetz mit Füßen tritt bleibt unser Widerstand gewiss: Bis uns die Versammlungsbehörde das alte und sichere Format des Autokorsos wieder ermöglicht, werden wir dynamisch und mit neuen Strategien unseren Protest auf den Weg bringen. Als Zeichen unseres Protestes postierten sich alle Teilnehmer diesmal mit Autos und Plakaten entlang der Strecke des Autokorsos.

Warten auf die Durchfahrt

Ungewohnter Einsatz auf 2 Beinen anstatt 4 Rädern: Begrüßung der von uns eskortierten Streifenwagen entlang der Strecke

Drei von uns zufällig ausgewählte Fahrzeuge hatten das Vergnügen mitzufahren. Der einfache Grund: Der minimal mögliche Konvoi mit Anspruch auf eine volle Eskorte durch die Polizei besteht aus mindestens drei Fahrzeugen.

 

Die von uns eskortierten Streifenwagen zogen mit der Abordnung anschließend durch die Stadt.

 

So absurd unsere Auflagen auch gemacht werden: Entgegen den Fakenews aus linksfaschistischen Kreisen war die Anzahl der Teilnehmer nicht auf drei Fahrzeuge beschränkt – auch wenn man dies sicher gerne so hätte. Hätten sie unsere Auflagen durchgelesen oder tatsächlich mit der Polizei gesprochen wüßten sie das selbst.

Neues aus der Fakenews-Werkstatt: Keiner da und nur 3 PKW erlaubt!

Dieses mal hatte die linksfaschistische sog. „Antifa“ ihre indirekte Bezahlung aus dem Regierungsprogramm „Kampf gegen Rechts“, anstatt in Bier, in Sprühdosen investiert, um damit den Parkplatz des SC Freiburg Stadions für uns mit Beleidigungen („verpisst euch“) und satanischen Symbolen schön herzurichten:

Es ist unwahrscheinlich, dass die Akteure der linksfaschistischen Szene auch Steuern bezahlen, mit welchen die Stadt eine Säuberung des Geländes bezahlen könnte. Und nur mit dem fast zügellosem Hass auf alles Andersdenkende wird sich eine zukünftige Gesellschaft kaum finanzieren können. Umso erstaunlicher welche mediale Goutierung die Akteure seit fast einem Jahr erfahren.

Unterstützung erhielten die Linksfaschisten dieses mal auch von einer aggressiven Dame im Blümchenkleid und einem polizeibekannten Fotografen, der in der Vergangenheit wiederholt ohne unsere Erlaubnis das Versammlungsgelände betrat und dort versuchte Fotos von Teilnehmern anzufertigen. Wir bleiben gespannt welche Rolle die geheimnisvolle Dame im Blümchenkleid in Zukunft spielen wird.

Für Außenstehende bleibt die Szene der Linksfaschisten in der Bundesrepublik schwer zu ergründen: Das Wesensmerkmal von Faschismus, die Verschmelzung von Staat und Wirtschaft, erkennen sie darin, dass Bürger gegen eine übergriffige Regierung protestieren, die per Rechtsverordnungsregime durchregiert und sich unter dem Deckmantel eines Infektionsschutzes großer Teile unseres Grundgesetzes entledigt hat. Sie wähnen sich dabei aber interessanterweise im Abwehrkampf gegen den Faschismus und lassen sich dafür letztlich aus Steuergeld, das einen kleinen Umweg über einschlägige Stiftungen genommen hat, sogar entlohnen.

Gegen Grundgesetz und Rechtsstaat: Nackter Hintern und Stinkefinger; aber bitte nur geimpft und mit Maske

Die Freiburger Szene um den früheren Stadtrat Sebastian Müller hat sich dabei im Verlauf dieses Jahres in beeindruckender Weise immer weiter radikalisiert. Höhepunkt war ein „Nagelanschlag“ auf dem Gelände des SC Stadions bei dem die Fahrzeuge von mehr als 10 Teilnehmern beschädigt wurden.

 

Dies führte zu zahlreichen Strafanzeigen und mehreren Hausdurchsuchungen in der linksfaschistischen Szene in Freiburg.

Hausmittel bei akuter Hausdurchsuchung: Aufräumen und Maul halten!

Eine Teilnehmerin die den plötzlichen Reifendruckverlust auf der Schnellstraße erlitt kam zum Glück mit dem Schrecken davon: Aber leicht hätte Schlimmeres passieren können. In dem Zusammenhang macht es nachdenklich, wie öffentlich besorgt sich die Akteure dieser merkwürdigen Szene um den Schutz der Gesundheit geben. Wie sich an diesem Beispiel zeigt, ist ihnen dieses Anliegen eigentlich völlig egal, sondern nur zweckdienliches Marketing.

Auch das Presse-Echo ließ nicht lange auf sich warten, wenn auch anders als erwartet: So stellt die empörte Leserin einer kleinen Freiburger Lokalzeitung fest, dass Gegendemonstranten „als die eigentlichen Unruhestifter“ dargestellt würden. Natürlich zu Unrecht und man müsse da „sorgfältiger bei der Berichterstattung vorgehen“.

Hinweise von Zeugen zu dem Nagelanschlag am Parkplatz des SC Stadions nimmt übrigens die Polizeidienststelle Freiburg-West immer noch gerne entgegen.