Jens Spahn in Lahr

Am Samstag, den 21. August gab Minister Spahn Wahlempfehlungen vor handverlesenem Publikum im Garten des Hotels Dammenmühle in Lahr. Gemäß Einladung war für die Fans des Ministers ein Nachweis „über Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testung“ erforderlich, um vor Ort im Garten des Hotels mit Staubschutz- oder OP-Maske den Worten des Ministers lauschen zu dürfen.

Außenstehende haben in diesen Zeiten bereits resigniert und zur Kenntnis genommen, dass Logik zu einer vom Aussterben bedrohten Spezies geworden ist:

  • Wenn Masken schützen würden, warum ist dann Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testung erforderlich?
  • Wenn die Impfung schützt oder wenn die Tests funktionieren, warum sind dann Masken erforderlich?

Das scheint der Minister und sein Gefolge ähnlich zu sehen: Ohne Kameras und Bürger sind Masken nicht notwendig. Vertraute Bilder und eine Erinnerung an das G7 Treffen.

Keine Kamera, keine Bürger

The Show must go on

Vor dem Hotel und im Anfahrtsbereich hatten sich ca. 200 Freunde der Freiheit zur Begrüßung des Ministers versammelt. Wer aufmerksam hinsieht, kann auch eine Protestaktion gegen Maskenmüll auf den Fotos entdecken. Für seine Abreise zog der Minister dann die rückwärtige Ausfahrt vor.

Die Masken sind nicht nur ein Symbol staatlicher Oppression und eine gut genutzte Möglichkeit zur persönlichen Bereicherung („Maskenaffäre“), sondern auch eine Plage für die Natur und die Tierwelt.

Ironischerweise hat genau die Oppositionspartei, die am häufigsten im Bundestag mit der Regierung für die Corona-Maßnahmen stimmte, den Umweltschutz zu ihrem Wahlkampfthema erhoben. Für die Freunde des Corona-Kultes dürfte da kein Widerspruch offenbar werden: Außenstehende haben in diesen Zeiten wie bereits gesagt resigniert und zur Kenntnis genommen, dass Logik zu einer vom Aussterben bedrohten Spezies geworden ist.

Fotos: pressbynick