Die 4 Phasen eines Putsches [Kommentar]

In der 58. Sitzung des Corona-Ausschuss bringt Gerhard Wisnewski die Phasen eines Umsturzes auf folgende Formel:

  • Phase 1: Schock, Krise
  • Phase 2: Not- und Ausnahmezustand
  • Phase 3: Dauerzustand, also Umsturz,
  • Phase 4: Tyrannei, in diesem Fall global.

Ausgehend von diesem Modell befinden wir uns aktuell vermutlich am Übergang in Phase 3. Darauf deuten zumindest mediale Verlautbarungen der Protagonisten hin, welche die Bevölkerung langsam auf die Etablierung eines Dauerzustandes einstimmen. Nachdem schon Jens Spahn Einreisebeschränkungen auch ohne epidemische Lage in Aussicht stellte, sekundiert nun der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann und bringt erste Grundgesetzänderungen ins Spiel:

(Quelle: Videotext „SWR Aktuell BW“)

Gewissermaßen stimmt die mediale Blase die Bevölkerung langsam auf die sog. „Neue Normalität“ ein, zu der Klaus Schwab (WEF) in seinem Buch „COVID-19: The Great Reset“ wie folgt zitiert werden kann:

Viele von uns fragen sich, wann wir wieder zur Normalität zurückkehren. Die kurze Antwort ist: nie. Nichts wird je wieder zu dem kaputten Gefühl von Normalität zurückkehren, das vor der Krise geherrscht hat, weil die Coronavirus-Pandemie einen fundamentalen Wendepunkt in unserer globalen Entwicklung markiert. Manche Analysten nennen es eine Weggabelung, andere eine Krise biblischen Ausmaßes, aber im Kern läuft es darauf hinaus, dass es die Welt, wie wir sie in den ersten Monaten von 2020 kannten, nicht mehr gibt. Sie hat sich im Kontext der Pandemie aufgelöst.

Mit der Abstimmung vom 24. Juni 2021 hat der Bundestag nun den Weg frei gemacht um über eine Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) weitere Befugnisse auf die Regierung zu übertragen. Mit dieser können die aktuellen Rechtsverordnungen von einer „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ entkoppelt werden.

Erleben wir also einen Umsturz bzw. befinden wir uns in Phase 3 des obigen Modells? Dieser Umsturz wäre jedenfalls anders als die bekannten Beispiele aus der Geschichte: Es ist keine Gruppe aus der Gesellschaft heraus, die sich gewissermaßen „nach oben“ an die Macht putscht. Der Umsturz erfolgt „von oben“ aus den bestehenden Machtstrukturen und den globalisierten Finanzinteressen heraus gegen die Zivilgesellschaften. Die Indizien dafür sind inzwischen aber reichlich vorhanden. Darauf deuten u.a. die Technologien zur Überwachung und Kontrolle der Massen hin, welche von den Regierungen aktuell vorangetrieben werden (z.B. digitale Impfausweise).

Kontrolle oder Gesundheit? Eine Welt der digitalen „Impfausweise“ und „Covid-Zertifikate“ entsteht weltweit vor unseren Augen (hier: Schweiz)

Mit digitalen Impfausweisen als Voraussetzung für das Reisen oder den Zugang zu Gebäuden und Dienstleistungen kann ein feinmaschiges Kontroll- und Überwachungssystem aufgebaut werden. Ein Staat, der solche Technologien entwickelt und diese einer Gesellschaft aufzuzwingen versucht, wird aber bei reiner Überwachung kaum Halt machen und auch die Kontrolle über seine Individuen anstreben.

Für Gesunde gilt: Keine Dienstleistung ohne Injektion – Deutsche Rentenversicherung Regionalzentrum Ravensburg

Dieser dunkle Pfad endet früher oder später in einer unmenschlichen technologischen und medizinischen Tyrannei. Hierbei entfalten die digitalen „Impfpässe“ ein besonders tückisches Potential: In einem medial unterstützten Szenario wiederkehrender „Impfungen“ (also beispielsweise wegen immer neuer „Mutationen“) hebelt ein solches System das Recht auf körperliche Unversehrtheit aus. Man muss zu Bedenken geben, dass der tatsächliche Inhalt einer Spritze mit dem bloßen Auge von niemandem erkannt werden kann – wir vertrauen lediglich darauf, dass es sich dabei um eine Impfung handelt. Doch eigentlich könnte es auch etwas anderes sein. Durch die Personalisierung von „Impfterminen“ könnten einzelne unliebsame Individuen sogar zielgerichtet liquidiert werden. Das Opfer wäre dann tragischerweise an einer Impfnebenwirkung verstorben. Wäre man regelmäßig gezwungen derartiges über sich ergehen zu lassen, zum Beispiel weil man einfach Lebensmittel kaufen muss, dann beschreibt „Sklaverei“ die eigene Existenz am Besten.

Für die meisten Menschen mag ein solches Grauen unvorstellbar sein und der Glaube an das Gute in der Welt überwiegen. Doch sollte man nicht blind sein, wenn ein Wesen mit Hörnern und Pferdefuß als das vermeintlich Gute seinen Auftritt feiert.

Es bleibt die Frage nach dem „warum“. Mit Sicherheit läßt sich nur sagen, dass die Arbeitskraft, die Besitztümer aber auch der Körper eines Menschen selbst, enorme Werte im Sinne des Kapitalismus darstellen. Ein Schuldner, der seine Schulden nicht mehr bedienen kann, wird versuchen neue Sachwerte in seinen Besitz zu bringen und dies ohne Gegenleistung zu tun (also z.B. durch Diebstahl). Gleiches gilt für Systeme, bei denen sich ein enormes Missverhältnis zwischen Schulden und Sachwerten eingestellt hat. Angekommen an einem solchen Punkt wurden in der Vergangenheit zumeist Kriege begonnen: Dies geschah in der Erwartung durch Unterwerfung eines Gegners seine „Sachwerte“ in Besitz zu nehmen – also den Grund und Boden, die Industrie und auch die Bürger als Arbeitskräfte.

In der heutigen Welt, in der sich Mächte mit Atomwaffen gegenüber stehen würden, wäre ein solcher Krieg erkennbar aussichtslos. Die Frage ist also: Hat ein überschuldetes System namens Kapitalismus dem vermeintlich „schwächeren“ Gegner, seinen eigenen Bürgern, den Krieg erklärt – mit Medien und Propaganda als Kriegsgerät? Verfolgen die Regierungen deshalb seit Beginn der „Pandemie“ auf so magische Weise die Interessen von globalisiertem Kapital? Gewissheiten sind rar in diesen Zeiten, außer vielleicht dieser einen: Um Gesundheit geht es mit Sicherheit nicht.