Generalstreik in Italien

Seit dem 15. Oktober 2021 versucht die Regierung Italiens abhängig Beschäftigte per Zertifikatspflicht (der sog. „Green Pass“) zu den Spritzen zu zwingen. Ohne Zertifikat sollen Arbeiter ohne Lohnfortzahlung freigestellt werden. Dies entspricht einem faktischen Arbeitsverbot und dem Entzug der Lebensgrundlage.

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In der Folge sind im ganzen Land weitere Proteste und ein Generalstreik ausgebrochen. Die Proteste gegen den „Green Pass“ begannen in Italien bereits im Juli 2021.

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Kritische Abgeordnete im Parlament bezeichnen das Vorgehen der Regierung Draghi als verfassungswidrig.

Kritische italienische Abgeordnete: Zertifikatspflicht ist verfassungswidrig

Blockiert werden von den Arbeitern und Demonstranten unter anderem die Häfen z.B. in Trieste, Genua und Ancona sowie Fernverkehrswege durch Lastwagen und Menschen. Für Montag den 18. Oktober wurde erneut zur Niederlegung der Arbeit und zur Teilnahme an den Protesten aufgerufen. Die Arbeiter in Trieste kündigten an, die Häfen falls erforderlich bis zum 31. Dezember zu bestreiken

Anzeige: „Hafen geschlossen“ (Genua)

Straßenblockade (Trieste)

Medien berichten von einem rechtsextremen Stadtrat, der unter den Hafenarbeitern gesichtet worden sei – ein merkwürdig vertrautes Theaterstück, das derzeit weltweit auf Tournee scheint.

Trieste

Rimini
Milano
 
 

Florenz

Palermo
 

La Spezia
 

„Trieste ruft, Mailand antwortet“
 

„Trieste ruft, Pisa antwortet“

Studenten und Mitarbeiter von Hochschulen beteiligen sich an den Protesten. Zum Beispiel in Turin: Dort besetzten Studenten die Universität aus Protest gegen den „Green Pass“. Andrea Bellelli, Professor an der Universität La Sapienza in Rom kritisierte, der „Green Pass“ zerreiße das soziale Gefüge des Landes.

Studentenproteste in Turin

Auch in Italien zeigen sich immer mehr Opfer durch die Spritzen. In Turin wurde am 15. Oktober eine Leinwand mit den Namen der Menschen aufgebaut, die unmittelbar nach oder an den Nebenwirkungen der Injektion verstorben sind.